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Erinnern mit der »Erinnerungsmaschine«

Erinnern mit der »Erinnerungsmaschine«

Andrea Hahnfeld

In seinem Buch I Remember*, das ursprünglich in drei Bänden zwischen 1970 und 1973 erschienen ist, hat Maler und Dichter Joe Brainard eine regelrechte »Erinnerungsmaschine« entdeckt.

In diesem Artikel stelle ich dir seine Methode vor – und zeige dir, wie du sie nutzen kannst, um eigene Erinnerungen aus deiner Lebensgeschichte zu bergen. Die Methode eignet sich zudem wunderbar für persönliche Karten – insbesondere Trauerkarten. Wie immer habe ich die Methode ausprobiert und teile die entstandenen Texte mit dir.

Inhalt

So geht’s

Im Vorwort von I Remember* (S. XVIII) gibt Autor Paul Auster folgenden Tipp:

Schreibe die Worte »Ich erinnere mich«, halte einen Moment inne und gib deinem Gedächtnis die Gelegenheit, sich zu öffnen.

Im Grunde braucht es nicht mehr als diese beiden Worte. Für mich funktioniert die Methode jedoch besser, wenn ich ein paar Zwischenschritte einbaue.

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