Lerne dich selbst neu kennen – durch die Augen deiner liebsten Romanfigur.
Statt dich wie gewohnt vorzustellen, lässt du diesmal sie sprechen: Vielleicht beschreibt Sherlock Holmes deine Macken messerscharf, Elizabeth Bennet erzählt charmant von deinen Eigenheiten oder du bestehst mit Harry, Ron und Hermine ein magisches Abenteuer.
In dieser Übung schlüpfst du in die Perspektive dieser Figur, übernimmst ihre Stimme, ihren Tonfall und ihre Sichtweise. So entsteht ein Porträt, das halb Wahrheit, halb literarische Fantasie ist – und garantiert einzigartig.
Aufgabe
Gib deiner liebsten Romanfigur eine Rolle in deinem realen Leben und setze euch in Szene (500-750 Wörter).
Das Genre ist offen. Magst du Liebesromane? Dann schreibe eine romantische Szene mit deiner Figur. Liebst du Krimis? Dann löse mit ihr einen Mordfall. Oder schreibe über die erste Begegnung mit deiner liebsten Romanfigur.
Wichtig ist: Verrate in deinem Text etwas über dich selbst – was und wieviel, bleibt dir überlassen.
Eigener Text
Für meinen eigenen Text habe ich mich zurück erinnert an meine erste Begegnung mit Jane Eyre.* Damals war ich dreizehn und das Buch hat mich nachhaltig beeindruckt. Vielleicht, weil es Jane so ging, wie ich mich zu diesem Zeitpunkt gefühlt habe. Eine weitere Inspirationsquelle war The Eyre Affair* von Jasper Fforde.
Nach dem Schreiben wurde mir bewusst, dass das Mädchen von damals noch immer in mir steckt. Genau für dieses Mädchen schreibe ich meine Geschichten. Jane Eyre lese ich übrigens immer noch regelmäßig.
Anmerkung
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